Ein Bombiger Urlaub der keiner wurde

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In der Regel ist die Urlaubsfreude gross! Die Vorfreude auf einen “bombigen Urlaub” war dann doch zu gross. Eine Airline ließ einen Passagier am Flughafen zurück, weil dieser beim Check-In in seiner Ausdrucksweise doch zu überschwänglich war. Zu Unrecht, wie das Amtsgericht Düsseldorf nun entschied.

Eine Airline hatte den Passagier in Düsseldorf zurückgelassen, weil dieser beim Check-In auf die Frage nach dem Reisezweck geantwortet hatte, er wolle einen “bombigen Urlaub” haben. Obwohl der Mann noch mehrfach beteuerte, “bombig” im Sinne von “toll” gemeint zu haben, durfte er nicht mehr nach Florida mitfliegen.

Das Amtsgericht Düsseldorf war der Ansicht, dass die Airline diese – wenn auch missglückte – Formulierung hätte richtig verstehen müssen.

Dem Passagier wurden vom Amtsgericht Düsseldorf 1.400 Euro Entschädigung zugesprochen (Az.: 42 C 310/18).